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Normannen, Staufer, Anjou, Aragonesen
All diese untereinander so unterschiedlichen Einflüsse tragen zu einem neuen dynamischen Aspekt der Landwirtschaft bei. Das Territorium wird in der Folge - vom 11. bis hin zum 14. Jhdt - die Konsequenzen großer gesellschaftlicher und politischer Umformungen zu tragen haben. In diesem Zeitraum, der die Herrschaft der Normannen, Staufer und Anjou umfasst, beginnt in ganz Apulien ein wichtiger Erneuerungsprozess, der sich natürlich auch in einem veränderten Landschaftsbild widerspiegelt. Das wirtschaftliche Modell territorialer Beziehungen, das in diesen drei Jahrhunderten entsteht, knüpft zum ersten Mal in der Geschichte enge Handelsbeziehungen zwischen den im Landesinneren und den an der Küste befindlichen Gebieten. Dieses neue Modell wird durch eine rege gesetzgeberische Aktivität unterstützt. Die Küstenstädte nehmen aktiv teil an dem florierenden Handel im Mittelmeer, der sowohl Wirtschafts- als auch Kulturgüter betrifft, und bringen ihrerseits die landwirtschaftlichen Produkte aus dem Landesinneren auf den Markt. Damit entsteht ein Bedarf an einer besseren Organisation des gesamten Territoriums - bessere Verkehrsverbindungen zwischen den Küstenstädten und den Städten im Landesinneren, aber auch eine rational verteilte Ansiedlung von Landhäusern und Bauernhöfen zur Versorgung der noch weiter im Inneren liegenden Gebiete. Ein dichtes Straßennetz verbindet die Städte nun, man knüpft an die römischen Strukturen an und baut sie weiter aus zu dem weiter oben bereits erwähnten "Dreiecksprinzip", wobei mit jeder Stadt im Landesinneren immer zwei Küstenstädte verbunden werden. Dieses neue System entstand zum größten Teil unter der Normannenherrschaft, also vom 11. bis zum 13. Jahrhundert. 1046 wurden Andria, Barletta, Bisceglie und Corato zur civitas erhoben, obwohl Roger II. die Eroberung Apuliens erst im Jahre 1130 als abgeschlossen bezeichnen konnte, als er Süditalien vereinigte.

Unter der strengen Kontrolle eines zentralen Staates führten die Normannen das Feudalsystem ein und teilten die apulischen Gebiete in insgesamt 792 Grafschaften, die von Grafen und Baronen als Lehen verwaltet werden. Das Territorium der Murgia, hauptsächlich gekennzeichnet durch Weiden und Wälder, gehörte zu verschiedenen Lehensgebieten, in denen bestimmte Gewohnheitsrechte der Bürger galten, wie z.B. das Recht auf Jagd und Weidegang. Eine wichtige Rolle spielen auch die Städte (civitas oder universitas), die sich einerseits in regie bzw. demaniali (d.h. sie unterstanden direkt dem König und gehörten damit direkt zum Königreich - demanio), und andererseits in baronali unterteilen (d.h. sie waren Teil von Feudallehen, die den Baronen übergeben worden waren). Auf die Stauferherrschaft folgt die normannische. Heinrich VI. wird 1191 in Rom zum Kaiser gekrönt; sein Sohn, Friedrich II., den man den puer apuliae nennen wird, erhält nach dem frühen Tod des Vaters 1198 die Krone beider Sizilien als Dreijähriger aus den Händen des damaligen Papstes und wird das Reich bis 1250 regieren. Friedrich II. sorgt 1220 mit den Akzisen von Capua dafür, dass alle Schenkungen, die nach dem Tod seines Großvaters Roger II. vorgenommen wurden, wieder rückgängig gemacht werden und führt so viele Ländereien, Landhäuser, Schlösser etc. wieder zurück in den Besitz des Staates.

Der Stauferkaiser organisiert einen allzeit gegenwärtigen und über den Parteien stehenden Staat, wachsam und streng gegenüber allen Unabhängigkeitsbestrebungen und gleichzeitig Garant der lokalen Traditionen, die sich in Apulien unter römischer, longobardischer und byzantinischer Herrschaft entwickelt haben. Während der Normannen- und Stauferherrschaft erleben die Städte nicht nur nachdrückliche Maßnahmen zu ihrer Befestigung und damit Verteidigung, es kann auch ein starker Aufschwung der Landwirtschaft verzeichnet werden, der zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Getreide-, Gemüse- und Obstanbau, Viehzucht und Waldnutzung führt. Aufgrund der Mode
 
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